Daniel Stricker
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Marcel Bühler Kursk und Deutsche Bahn

Dieser Newsletter hat mich erreicht. Er liefert stets gute Zusammenfassungen:

Liebe Zeitgenossen, liebe Freunde

Am 6. August 2024 startete die ukrainische Armee im Norden der Front einen überraschenden Vorstoss in die russische Region von Kursk. Zwar hatten die Russen die ukrainischen Truppenkonzentrationen im Norden durchaus beobachtet und ihre eigenen Offensivoperationen in Woltschansk vorerst eingestellt, trotzdem wurden die russischen Grenztruppen vom massiven ukrainischen Vorstoss mit mehreren tausend Mann auf russisches Gebiet einigermassen überrascht und mussten sich vorerst zurückziehen. Ca. 30 russische Grenzwächter und leichtbewaffnete Polizisten gerieten in ukrainische Gefangenschaft. An der Offensive beteiligen sich Soldaten von 8 ukrainischen Brigaden inkl. schweren Panzern und gepanzerten Mannschaftswagen welche bereits von russischen Lancet-Drohnen gejagt werden was die Ukrainer zwingt, in kleinen Verbänden zu operieren.

Laut dem ukrainischen Oberfehlshaber Alexander Syrskij beherrschen die Ukrainer rund 1'000 Quadratkilometer russisches Territorium und haben ca. 74 Ortschaften erobert. Das eigentliche Operationsziel der Ukrainer bleibt unklar, laut Präsident Selenskij gehe es darum, möglichst viel russisches Territorium zu erobern um die Russen (zu ukrainischen Bedingungen) wieder an den Verhandlungstisch zu bringen (nach dem Abbruch der Gespräche im April 2022 auf Druck von Boris Johnson) und die Gebiete später gegen ukrainische Territorien auszutauschen. Er verglich interessanterweise die Offensive mit der deutschen Kursk-Offensive von 1943 ("Und wieder ist es Kursk" ), scheint jedoch vergessen zu haben, dass die damalige Offensive der Wehrmacht verlustreich scheiterte und die eigentliche Wende im 2. Weltkrieg darstellte (nach der ersten Niederlage in Stalingrad).

Inzwischen scheint die Offensive weitgehend zum Stillstand gekommen zu sein weil die Russen Verstärkungen aus der Region Belgorod herbeiführen und jede Art von Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen haben. Ein weitere Offensive der Ukraine dürfte weiter westlich in der Region nördlich von Sumy erfolgen, insgesamt sind wohl rund 10'000 - 15'000 Mann der Ukraine im Einsatz welche natürlich an anderen Frontabschnitten fehlen. Die Russen dagegen haben ihre erfolgreiche Offensive gegen das wichtige Logistikzentrum Pokrowsk im Donbas bisher weitergeführt, so dass die Ukrainer wohl bald wieder Truppen dorthin verlegen müssen um keinen totalen Einbruch im Süden und Westen zu erleiden. Hier wieder einmal eine Zusammenfassung der militärischen Ereignisse von meinem Kollegen Alexander aus Toronto (auf englisch mit den üblichen Schaueinlagen):

https://www.youtube.com/watch?v=TAPs6V5Nv_A

General Syrskij soll gegen die Kursk-Offensive gewesen sein, vermutlich will er die Verantwortung für das kommende Desaster auf Präsident Selenskij abwälzen der wohl einmal mehr auf Druck von NATO-Offizieren die Offensive aus propagandistischen Gründen lanciert hat. Die westlichen Mainstream-Medien schlachten den Pyrrhus-Sieg der Ukrainer leidlich aus und attestieren Präsident Putin einmal mehr grosse politische Schwierigkeiten. Offenbar hofft man in London und Washington noch immer auf einen "Regimechange" in Moskau, der jedoch ausbleiben wird, denn für die Russen bestätigt sich mit der Offensive nur ihre Einschätzung, dass vom gegenwärtigen Regime in Kiew und der NATO tatsächlich eine Bedrohung für ihr Land ausgeht.

Während den Tagen des ukrainischen Vorstosses gegen die Region Kursk durfte ich wieder einmal den Zustand Deutschlands erleben. Im Autoland Deutschland ist die Eisenbahn bzw. deren Infrastruktur symptomatisch, denn selbst grosse Bahnhöfe wie München und Stuttgart sind im Vergleich zur Schweiz noch auf dem Stand der 60/70er Jahre. Während in der Schweiz seit den 80er Jahren massiv in die Infrastruktur und das Rollmaterial der Bahn investiert wurde, scheinen in Deutschland viele Milliarden zu fehlen bzw. gehen in andere Projekte. Im Sackbahnhof Stuttgart wird zwar seit Jahren an unterirdischen, durchgehenden Gleisanlagen gebaut, die vielen kleinen und mittleren Bahnhöfe wie Nürnberg, Bamberg, Bayreuth etc. sind jedoch unverändert und verfügen oft nicht einmal über Lifte für Behinderte und schweres Gepäck um die anderen Bahnsteige beim Umsteigen bequem zu erreichen. Die Verbindungen sind nur bei den IC-Zügen (oft ausgebucht) einigermassen passend, viele Züge fallen einfach aus oder haben grosse Verspätungen. Viele Strecken sind noch immer nicht elektrifiziert und werden von alten, nostalgischen Dieselzügen befahren (z.B. Lichtenfels - Bayreuth bzw. Hof) die unterwegs oft geteilt werden, so dass man im richtigen Triebwagen sitzen muss um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Beim Bahnfahren in Deutschland braucht es also viel Geduld und Zeit. Zum Trost darf man aber sagen, dass immer irgendetwas fährt und das Personal in der Regel freundlich und flexibel ist. Als ich vor einem Jahr von Göttingen nach Frankfurt bzw. Basel fuhr, hob die Bahnangestellte die Kursbindung der Fahrkarte per Stempel und Unterschrift einfach auf und meinte: "Schauen Sie, dass Sie nach Hause kommen"!

Für die Soldaten aus der Ukraine und Russland dürfte dies noch eine Weile ein Traum sein, denn die politischen Führungen führen den internationalen Stellvertreterkrieg offenbar bis zum bitteren Ende.

Viele spätsommerliche Grüsse

M. Bühler, Zürich

Marcel Bühler, freier Mitarbeiter, Rechercheur

Witikonerstr. 204, CH 8053 Zürich

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Sehr geehrter Herr Köppel

[Vorgeplänkel]

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18 hours ago

Was für ein Geiles Bild.

Bild: Jürg Auf der Maur, Bote der Urschweiz

post photo preview

hier noch eine andere Berichterstattung von einem deutschen Youtuber wegen Einsiedeln...

October 11, 2024
Locals Supporter Treffen "SPECIAL"
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[EXLUSIVES INTERVIEW HEUTE NACH 20H MIT PREPPER IN MONTANA (USA)] AUF LOCALS
Für heute Abend kurz nach 20 Uhr ist das nächste Interview mit „Montana“ geplant. (Sein richtige Name soll nicht den Weg ins Internet finden.)
Der gelernte Finanzfachmann ist vor 20 Jahren von Deutschland in die USA ausgewandert und hat sich nach ein oder haben an der Wallstreet vom System weitestgehend verabschiedet.
Er hat im mittleren Westen ein Stück Land gekauft und hat sich dort seitdem mit seiner Familie als sogenannter Homesteader eine Existenz aufgebaut, die zum grössten Teil aus Selbstversorgung und Tauschhandel besteht. Er hat sich quasi vom Dollar verabschiedet - ganz ohne Bitcoin.
Er ist gut vorbereitet auf alles was kommt. Ein richtiger Prepper, Waffenbesitz selbstredend inklusive.
Corona hat der Glückliche im realen Leben nur am Rande mitbekommen. Sein Glück war allerdings selbstgemacht.
 
 
Bild
AUF DEM BILD: Montanas Herd aus dem Jahr 1915 auf seiner Farm, der im Winter bei Temperaturen unter - 30 Grad Celsius im Dauerbetrieb ist, weil sie dann jede Wärme gebrauchen können.
Gleichzeitig ist er politisch weiterhin sehr interessiert geblieben und kennt fast tagesaktuell alle Details über den politischen Zustand der USA.
Montana ist auch ein Stammzuschauer von mir und Teil der StrickerTV-Community auf Locals-Community. Er hat sich bereiterklärt, mir Interviews zu geben unter der Voraussetzung, dass das Gespräch nur für meine Supporter zugänglich ist, da er nicht die breite Öffentlichkeit sucht.
Diesem Wunsch entspreche ich natürlich gerne, weil ich ja meinen Supportern auf Locals () gerne Exklusives biete. Überhaupt verlagere ich mich immer mehr auf Locals und ich habe mich entschlossen, mindestens bis Ende Jahr mindestens 50% meiner Inhalte exklusiv für meine Supporter bereitzustellen. Denn diese Menschen sind es nunmal, die meine journalistische Existenz sichern. Auch wenn ich wie geplant in ein paar Wochen ins Ausland fliege, werde ich einen Grossteil meiner „Auslandsberichterstattung“ für meine Locals-Supporter machen.
Wenn du mich also unterstützen willst, ist jetzt die perfekte Gelegenheit. Es kostet USD 15 pro Monat, also rund 3.- oder ein Kaffee pro Woche. Wenn du das nicht willst, habe ich dich trotzdem lieb und liefere dir weiterhin viele Inhalte über Rumble, X und YouTube frei Haus.
Also wer will: Bitte Wecker stellen auf 20h. Dann beginnt der Video Call mit Montana - und nur wenige Minuten später gehen wir live auf .
 
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Für heute Abend kurz nach 20 Uhr ist das nächste Interview mit „Montana“ geplant. (Sein richtige Name soll nicht den Weg ins Internet finden.)
Der gelernte Finanzfachmann ist vor 20 Jahren von Deutschland in die USA ausgewandert und hat sich nach ein oder haben an der Wallstreet vom System weitestgehend verabschiedet.
Er hat im mittleren Westen ein Stück Land gekauft und hat sich dort seitdem mit seiner Familie als sogenannter Homesteader eine Existenz aufgebaut, die zum grössten Teil aus Selbstversorgung und Tauschhandel besteht. Er hat sich quasi vom Dollar verabschiedet - ganz ohne Bitcoin.
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Corona hat der Glückliche im realen Leben nur am Rande mitbekommen. Sein Glück war allerdings selbstgemacht.
 
 
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